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Anfang 1990 konnte eine kleine Delegation zum ersten Besuch nach Oberursel im Taunus fahren. Was war das für ein Erlebnis. Wir haben die weite Strecke mit unserem Löschfahrzeug (LF 16) vom Typ W50 absolviert. Unser LF 16 wurde dort von allen bestaunt und genau unter die Lupe genommen. Aber auch wir staunten über die Technik der Oberurseler. So war doch für uns eine Vielzahl neues zu sehen. Im Laufe der Zeit brachten uns die Kameraden aus Oberursel grundlegende Sachen aus den Gebieten Unfallrettung (mit hydraulischen Rettungsgeräten) und Maßnahmen bei Gefahrgutunfällen bei. Mitte 1990 wurde uns von den Oberurselern eine handbetriebene hydraulische Rettungsschere geschenkt. Diese leistete uns sehr gute Dienste. Denn das Einsatzgeschehen änderte sich bei uns schlagartig. Die Autounfälle mit eingeklemmten Personen nahmen Anfang 1990er Jahre drastisch zu. In den folgenden Jahren erfolgten weitere gegenseitige Besuche.Zu den Rosengartenfesttagen im Juni 2009 konnten wir eine größere Delegation aus Oberursel begrüßen. Die wenigen Tage waren vom Programm her gut gefüllt. So gab es für unsere Gäste eine große Stadtrundfahrt, welche nachmittags im Forster Gewerbegebiet endete. Dort fand eine Vorführung des Abgaslöschfahrzeuges der Werkfeuerwehr Vattenfall statt. Dabei wurden durch eine Flugzeugturbine große Wurfweiten des fein zerstäubten Wasserstrahles erreicht. Am Samstag besuchten unsere Gäste den Spreewald und ließen sie sich zünftig durch die Fließe staken. Den Abend ließen wir bei der Nacht der 1000 Lichter im Rosengarten ausklingen. Am Sonntag erfolgte vor der Heimreise noch eine Besichtigung des Kraftwerkes Jänschwalde. Na dann, bis zum nächsten Mal. |
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Partnerschaftliche Kontakte bestehen auch zur Feuerwehr Stadt Wehlen (Sachsen). Es finden nicht nur gegenseitigen Besuche statt, sondern es werden auch ab und zu gemeinsame Ausbildungen durchgeführt. So zum Beispiel fand eine Bootsausbildung in Wehlen satt, denn die Elbe hat deutlich mehr Wasser als unsere Neiße. Wenn sie aber zu viel hat, ist es auch nicht gut. Wie im Jahre 2002 dort meldete Stadt Wehlen "Land unter". Ein Teil unser Kameraden machte sich ausgerüstet mit Tauchpumpe, Stromerzeuger, Motorboot, Wathose und alles was man sonst noch im Hochwassereinsatz braucht, auf nach Wehlen um dort die Kameraden zu unterstützen. Der damalige stellvertretende Stadtbrandmeister Kam. Gloeckner brachte zusätzlich, aus seiner Firma, einen LKW und einen Radlader in den Hochwassereinsatz mit ein. Dadurch konnte schon einiges am Tag geschafft werden. Nach einer Woche Arbeitseinsatz machten wir uns wieder auf den Heimweg.Eine andere Ausbildung fand in Forst (L.) stand. Dort wurde das richtige Vorgehen beim Innenangriff als auch die technische Hilfeleistung trainiert. Mehr dazu im Bericht Ausbildung mit Wehlen. Weitere Bilder von diesem Ausbildungswochenende sind auf der Webseite der Feuerwehr Wehlen zu finden.Bis bald Kameraden |